Captaine Darri

Darri im Dezember 2009
Ich heisse  Darri, genau genommen Captaine Darri und ich bin ein Islandhund. Darri ist ein isländisches Wort und heisst "der Speer".
Meine Eltern sind  Sigga und und Saevar.

Auf der Spielwiese bei Tarawoods
Das Licht der Welt habe ich in am 21. März 2009 in der Tarawoods Hundezucht erblickt. Hier blieb ich bis zu meiner 12 Lebenswoche, habe toll mit meinen 3 Geschwistern spielen können und habe auch von den anderen Hunden im Rudel schon viel hündisches Verhalten gelernt. Der Garten, in dem wir spielen durften,  sieht  aus wie ein  Abenteuerspielplatz und unsere Züchterin, Petra Bieri,  war sehr besorgt, dass wir in unseren ersten Lebenswochen so viel Eindrücke wie möglich sammeln konnten.

 Darri  mit Daniela und Kim am 9. Juni 2009
Am 9. Juni kam ich zu meinen neuen Meistern, Daniela und Reinhard und zu Kim, einer 12 Jahre alten Border Collie x Labradorhündin. Mit ihr habe ich mich ganz gut verstanden, wenn wir auch unterschiedliche Interessen hatten. Ich wollte immer gerne mit ihr spielen und sie wollte meistens ihre Ruhe haben.  Aber das habe ich gelernt zu akzeptieren, wie ich auch  sonst  so manches von Kim lernen konnte. Ein Schweineohr habe ich mir nur einmal von ihr abluchsen lassen. 

Darri in der Welpenschule
Welpenschule und „Grundschule“ habe ich mit Freude absolviert. Im Frühling 2010 habe ich mit Daniela einen Agility-Aufbaukurs gestartet und bin dann im August schon aktiv in der Agility-Woche in den Flumserbergen gewesen.

Mit Reinhard bin ich in der Sporthundegruppe und ich  habe dann die  Absicht einmal die Begleithunde-Prüfung zu absolvieren.  Meine Meister sind der Ansicht, in Sachen Unterordnung und Führigkeit besitze ich noch ein Potenzial. Ich gebe mir ja schon Mühe, es meinen Meistern recht zu machen, aber manchmal geht mein isländischer Dickkopf mit mir durch.

Darri, Ende Juni 2009
Leider ist Kim im November 09 plötzlich von uns gegangen. Ich hoffe, dass ich einmal in ihre Pfotenstapfen treten kann und auch ein guter Agility-Hund werde, aber bis dahin ist der Weg noch weit. Letzten Sommer habe ich bei Kims Agility-Woche in den Flumserbergen schon einmal etwas „schnuppern“  dürfen. Mit meiner schnellen Auffassungsgabe , meiner Lernbereitschaft und meinem Bewegungsdrang ist das genau die richtige Sportart für mich. Obwohl ich auch noch für andere  Ausbildungen geeignet wäre, z.B. Obedience oder Sanitätshund. Als Schutzhund wäre ich wahrscheinlich ungeeignet, dafür bin ich zu lieb.

Darri, 1. März 2010
Gar nicht einverstanden sind mein Frauchen und mein Herrchen, wenn ich Krähen jage und hinter Autos herlaufe. Dabei meine ich es nur gut. Auf Island müssen meine Artgenossen nämlich die Krähen von den Schafherden vertreiben, weil sie den neugeborenen Lämmern gefährlich sein können. Und das Vieh muss von den Hausweiden ferngehalten werden. So jage ich einfach mal alles weg, was sich bewegt. Aber ich komme dann gleich wieder schnell und freudig zu meinen  Meistern zurück.  

Darri und Daniela am Aletschgletscher
Ich bin froh, sind Daniela und Reinhard auch „wetterfest“. Als Islandhund kenne ich nämlich kein schlechtes Wetter und auch keine schlechte Kleidung. So komme ich jeden Tag zu meinen ausgedehnten Spaziergängen, welche ich auch brauche, um meinen Bewegungsdrang abzureagieren. Diesen Winter, mit dem vielen Schnee, habe ich besonders genossen. Da war ich natürlich voll in meinem Element und hatte Freude mit meinen Menschen in die Ferien fahren zu dürfen.

Darri schliesst Bekanntschaft
Viel Freude habe ich, wenn ich auf unseren täglichen Runden Hundebekanntschaften schliessen kann. Ich habe mit meinen Artgenossen noch nie Schwierigkeiten gehabt. Ich bin grundsätzlich ein ganz freundlicher Hund und gehe mal davon aus, dass die anderen auch nett sind.

Darri schliesst Bekanntschaft
Mich kann nichts so schnell aus der Fassung bringen kann. Ich bin im Grunde recht unerschrocken und habe auch die Knallerei am 1. August ohne Probleme überstanden (Habe gar nicht verstanden, warum sich die arme Kim gleich beim ersten Knall unter den Küchentisch verzogen hat).
Meine Meister sind etwas besorgt, wenn ich mich durch meinen Wagemut manchmal in missliche Situationen bringe. Dabei ist alles nur halb so wild und mit meinen scharfen Krallen und den zusätzlichen Afterkrallen bin ich sehr geländegängig und ich habe mich noch aus jeder Lage mit eigener Kraft befreien können. Ein Islandhund kommt eben mit jedem Terrain zurecht.